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Tarot

Medium Helena: Tarot


Tarot: Foto: © Zvereva Tatiana / shutterstock / #1295443765
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Schon immer waren die Menschen neugierig, was wohl das Schicksal für sie bereithält oder wie es in der Zukunft wohl weitergehen wird. Grundsätzlich hat sich dies auch bis in die heutige Zeit gehalten. Doch tatsächlich ist es heute nicht mehr nur der sprichwörtliche Blick in die Zukunft. Oftmals suchen wir Menschen nach einer passenden Hilfestellung im Aussen, da wir uns von den Herausforderungen des Lebens vielleicht überfordert fühlen oder in bestimmten Situationen mit Ängsten oder Unsicherheit zu kämpfen haben. So ist es nicht weiter verwunderlich, dass Menschen sich dem Kartenlegen zuwenden. Das Tarot erfreut sich hier grosser Beliebtheit. Hierbei stehen verschiedene Decks von Tarotkarten zur Auswahl.

Rund um das Tarot

Das Tarot ist ursprünglich nicht als Hilfsmittel zur Wahrsagung entwickelt. Es entstand als Kartenspiel, für den reinen Zeitvertreib. Erst im Laufe der Zeit stellte man fest, dass mit den gelegten Karten unterschiedliche Aussagen über die Gegenwart, die Vergangenheit und die Zukunft getätigt werden konnten. Im Laufe der Jahre haben sich unterschiedliche Kartendecks entwickelt, die durch verschiedene Einflüsse geprägt wurden.

Ein vollständiges Deck besteht aus 78 Tarotkarten. Dies ist unterteilt in die Grosse Arkana mit 22 Karten und die Kleine Arkana mit 56 Karten. Die Symbolkarten des Grossen Arkana weisen auf bedeutsame Lebensumbrüche und Lebensthemen hin. Die Karten der Kleinen Arkana stehen für das alltägliche Geschehen und sind in vier Bereiche aufgeteilt: Kelche, Stäbe, Schwerter und Münzen. Die Kelche stehen für die Gefühlswelt, die Stäbe für Aktivität und Tatendrang, die Schwerter für den Verstand und die Kommunikation und letztlich die Münzen für Geld, Beruf und weltliche Güter.

Die beliebtesten und populärsten Tarot Decks


Es lassen sich durchaus Unterschiede in der Aufmachung der Tarotkarten, aber auch in der Deutung finden. Zu den bedeutendsten und häufig genutzten Tarotkarten gehören:

Rider Waite Tarot: Mr. Arthur E. Waite wird als geistiger Schöpfer des Decks bezeichnet. Pamela Colman Smith hat die Bilder der Karten kreiert. Verlegt wurde es im Verlag Rider, womit der zweite Teil des Namens erklärt ist.

Crowley Tarot: Es wurde vom Okkultisten Aleister Crowley entworfen. Die Künstlerin Frieda Harris übernahm die künstlerische Gestaltung. Diese ist sehr mystisch, was auf den okkulten Hintergrund von Grossmeister Crowley zurückzuführen ist. Bis heute gehört es zu den beliebtesten Kartendecks der Welt.

Marseille Tarot: Dieses Tarot gehört mit zu den ältesten Tarotdecks, die es gibt. Noch heute erfreut es sich grosser Beliebtheit. Bereits im 16. Jahrhundert entstand dieses Deck in Frankreich. Durch die Nummerierung, die Bilderabfolge und die grundsätzliche Gestaltungsart wurden die ursprünglichen Spielkarten richtungsweisend neu kreiert und in die Welt gebracht. Der Name wurde von der Stadt geprägt, die die damalige Hochburg der Kartendruckerei gewesen ist - Marseille.

Engel Tarot: Dieses Kartendeck gilt als speziell, denn durch die Verbindung zu den Engeln sind auch die Karten nur mit dem Guten und Positivem verbunden. Auch hier lassen sich unzählige Decks finden, die sich in ihrer Gestaltung und Bedeutung durchaus auch unterscheiden können.

Wofür können die Tarotkarten zum Einsatz kommen?

Eine der wichtigsten Fragen der Welt wird dem Tarot immer wieder gestellt - wie ist es um die Liebe bestellt? Denn diese Frage beschäftigt jeden irgendwann einmal in seinem Leben. Doch natürlich kommen auch Fragen in anderen Bereichen des Lebens auf: Beruf, persönliche Weiterentwicklung, Finanzen, Familie oder familiäres Umfeld.

Sicherlich werden auch immer wieder Fragen zum grossen Bereich Gesundheit gestellt. Doch ist die Beantwortung dieser Fragen zwar möglich, aber nach rechtlichem Massstab nicht gestattet. Aussagen zur Gesundheit dürfen nur von Ärzten oder Heilpraktikern gemacht werden. Des weiteren werden grundsätzlich keine negativen Aussagen von seriösen Kartenlegern gemacht.

Des weiteren gilt es die Aussagen der Karten nicht als feststehende Grösse zu sehen, anhand der das Leben vollständig ausgerichtet werden soll. Es sind vielmehr Tendenzen im Hinblick auf eine mögliche Entwicklung in der Zukunft. Diese wird aber wiederum durch verschiedenen Faktoren beeinflusst, wie durch unser eigenes Handeln. Wichtige Essenzen der Botschaft können allerdings bei der Entscheidungsfindung dienlich sein oder unsere Sichtweise neu ausrichten.

Rechtliche Hinweise


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